Konzentration bitte! Es gibt keine Flüchtlingskrise

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NATO und Russland beschäftigen sich gegenseitig mindestens in der Ukraine und die sogenannte Flüchtlingskrise ist ein reiner Kindergarten wenn man sich folgende drei Zahlen anschaut: 500 Millionen Europäer leben in der EU. Derzeit sind 500.000 Flüchtlinge in Europa. Das sind 0,1%. Auf eintausend Europäer kommt also ein Flüchtling. Und davon lassen wir uns ablenken, während Bill Gates die Welt im Alleingang rettet. Um das Thema komplett abzuschließen: Selbst wenn ganz Syrien, 20 Millionen Menschen, Asyl in der EU bekämen, würden auf 100 Europäer gerade einmal vier Syrer kommen. Es ist lächerlich. Das kann organisiert werden und jedes Land in Europa muss seinen Teil beitragen. Punkt. Arbeitet es ab, zieht es glatt und lernt daraus: Das primäre Ziel eines reichen Staates muss sein, den eigenen Wohlstand zu sichern und den der anderen Staaten zu mehren.

Die dunkele Seite der Schülerhilfe

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Eineinhalb Jahre konnte ich das Geschäftsmodell Schülerhilfe kennenlernen. Ich habe positiv erfahren, dass Nachhilfe wirken kann. Auf der anderen Seite nutzt die Schülerhilfe Studenten und pensionierte Lehrer aus und setzt wie Fitnessklubs auf Abomodelle.

Scheinselbstständigkeit
Putzkräfte in dubiosen Hotels werden als selbständige Mitarbeiter beschäftigt. Vorbei an Tarifverträgen. Bei der Schülerhilfe ist das ebenso. Ein Honorarvertrag wird geschlossen. Letztlich bedeutet das nur, dass der Mitarbeiter als freier Dozent beschäftigt ist. Das kann bei klassischen Dozenten an der Uni auch sinnvoll sein. Hat ein selbständiger nur einen Auftraggeber und ging die Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses von dem Unternehmen aus, so gilt dies als Scheinselbstständigkeit. Verboten ist das in Deutschland, weil ein Selbständiger eben die Risiken trägt, vor denen Angestellte geschützt werden sollen. Die Akademiker in der Schülerhilfe können zu jeder Zeit quasi entlassen werden. Während des Urlaubs fällt ihr Lohn aus und sie müssen den Arbeitgeberanteil der Krankenkasse selbst tragen. Wir erinnern uns, dass vor kurzem Ryan Air seine Piloten in die Selbstständigkeit drängte. Gleiches Prinzip. Gesellschaftlich geächtet.

Abomodell
Abomodelle sind per se nicht anrüchig, doch so wie Fitnessstudios auf die nachlassende Motivation ihrer Kunden vertrauen, setzt die Schülerhilfe auf den schnell schwindenden guten Vorsatz von Schülern und Eltern. Die Luft ist raus, das Abo läuft weiter und damit der Dauerauftrag.

Arbeitszeiten
Skandalös ist die beständige Forderung an den Mitarbeiter, außerhalb der bezahlten Stunden zu arbeiten. Mir liegt eine Handlungsanweisung vor, aus der hervorgeht, dass Noten der Schüler, Klausurtermine, das Lernprotokoll und Weiteres außerhalb des Unterrichts zu führen sind. Vergütet wird nur die reine Unterrichtszeit. Wenn der Mitarbeiter zu jeder Unterrichtseinheit 15 Minuten extra leistet, bleibt von vereinbarten 10€ noch 8,40€ pro Stunde. Das ist knapp weniger als der Mindestlohn und es fehlt viel zum vereinbarten Lohn.

Vertrauen
Im Zweifel für den Kunden? Schüler sollen unbedingt geschützt sein. Doch hat der Schüler deshalb immer recht? In Gruppen bekommt manchmal jemand den Eindruck, benachteiligt zu werden – das ist selbst bei uns Erwachsenen so. Beschweren sich Schüler, ist für die Schülerhilfe der Schuldige in jedem Fall im Lehrer gefunden. Jobverlust droht.

Kindern passiert so etwas aus Selbstschutz und kindlichem Egoismus. Doch die Schülerhilfe stellt sich grundsätzlich auf die Seite ihrer Kunden und der Mitarbeiter steht ständig unter Verdacht.

In einem konkreten Fall beharrte ich bei einer Schülerin darauf, eine Aufgabe durchzurechnen ohne Hilfe meinerseits. Sie weigerte sich, ich bestand darauf, die Zehntklässlerin verließ unter Tränen das Unterrichtszimmer. Anschließend wurde ich massiv vorverurteilt. »Die Schülerin hätte sich nicht beschwert, wenn ich nichts falsch gemacht hätte«, hieß es da. Wie gesagt, die Schülerin trifft wenig Schuld, auch wenn Falschbeschuldigung selbst bei Jugendlichen kein Kavaliersdelikt ist.

Risiko trägt der Mitarbeiter
Ob der geplante Unterricht stattfindet, sich darüber zu informieren, das ist die tägliche Pflicht des Mitarbeiters. Klar ist das kein Weltuntergang, doch eigentlich die Aufgabe des Arbeitgebers. Regelmäßig kommt es vor, dass Unterricht nicht stattfindet, der Morgens noch fest eingeplant war. Der Lehrer bekommt für diesen Tag keinen Lohn, trotz Arbeitsweg und der durchkreuzten Tagesplanung.

In Stunden, in denen alle Schüler unentschuldigt fehlen, bekommt der Lehrer eine viertel Stunde vergütet. Die unentschuldigten Schüler zahlen ihrerseits den gesamten Betrag an die Schülerhilfe.

Direkt darauf angesprochen reagierte die Inhaberin, als gäbe es dazu keine Alternative. Es gehört zu einem seriösen Geschäftsmodell, das Risiko zu tragen und nicht auf die Mitarbeiter abwälzen. Im Falle des unentschuldigt fehlenden Schülers ist klar, dass der Mitarbeiter trotzdem vergütet werden soll. Die Schülerhilfe kann kundenfreundlich den Eltern kurzfristige Absagen gestatten, doch das Risiko um diesen Service anzubieten, soll sie selbst tragen und im Zweifel dem Lehrer die Stunde bezahlen. Doch sie überträgt das Risiko vollständig auf den Mitarbeiter und zieht Profit daraus.

Minimalismus: Eine Anleitung für Nostalgiker

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Ich bin ein Nostalgiker. Jede Geburtstagskarte hebe ich ewig auf. Dinge, die mich an frühere Freunde, an die Schulzeit, die Ausbildung oder das Studium erinnern. Oder gar an jene, die nicht mehr bei uns sind. Ich muss diese Andenken behalten, alleine zu wissen, dass sie in irgendeiner Kiste sind, erinnert mich daran, wer ich bin.

“My experiences ride with me” – Bouncing Souls

Jedes Artefakt ist mit einer Erfahrung verbunden, einem Teil meiner Persönlichkeit. Es erinnert mich daran, wie ich reagierte und welche Erfahrung ich gemacht habe, die mich zu dem machten, der ich heute bin. Deshalb sind sie so wichtig und das ist gesund für mich.

Ich übertreibe es dann, wenn ich zu viele Artefakte für ein und die selbe Situation bewahre. Die Krawatte, das Hemd, das Manuskript der Hochzeitsrede und auch noch die Kuchengabel der Hochzeit des besten Freundes aufzubewahren ist zuviel. Wähle das wichtigste. Ich entscheide mich für das Manuskript. Der Rest kommt weg.

Ich zelebriere die Trennung regelrecht, sollte es auch pathetisch werden. Auch um Platz zu schaffen, würde die Artefakte von Morgen.

Mich würde wahnsinnig interessieren wie du mit diesen Artefakten umgehst! Schmeißt du alles weg oder trägst du dieses Museum mit dir herum? Schreib es in die Comments unten!

Frankreich: Mehr Macht dem europäischen Volke

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Hollande erklärte bereits Anfang August seine Ambitionen zur Vertiefung Europas. Emmanuel Macron schlug nun den Neustart Europas vor. Damit konkretisiert der Finanzminister die französische Initiative. Er trifft damit genau den Punkt, der uns Europäer beschäftigt. Er sagte in einem Interview, die Menschen hingen an der Idee Europas. Aber sie, die Politiker, würden diesem Traum nicht gerecht. Und damit hat er recht. Der Neustart ist eher ein großes Upgrade, das zumindest die Eurozone handlungsfähiger und den demokratischen Prozess direkter macht. Die Abgeordneten im Parlament in Strasbourg, die einem Euroland angehören, sollen über die Beschlüsse eines neuen Europa-Kommissars das letzte Wort haben. Damit würde die Europawahl an Bedeutung gewinnen und die Europäer mehr Macht über ihre Regierung erhalten.

Macron wirbt nun um die Zusammenarbeit der Deutschen. Ob das mit dieser Merkel-Regierung zu machen ist? Ich hoffe es. Ich will sehen, dass Europa sich weiterentwickelt und wieder hungrig wird. Hungrig auf kulturellen Fortschritt und ein Symbol für Frieden und Verständigung bleibt.

Kritik: »Digitale Dissidenten«

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Die WDR-Doku beginnt so »Mit Smartphones oder Internet hinterlassen wir jederzeit digitale Spuren, damit schaffen wir die Möglichkeit, uns zu überwachen«. Mahnende Stimmen hätten es schwer. Der Off-Sprecher leitet über zu den »Kriegern des digitalen Zeitalters«. Assange, Snowden und Co. Für mich persönlich Helden. Das Engagement dieser Dokumentation, die Moralzwickmühle »Whistleblower« differenziert zu beleuchten, ist lobenswert. Diese Einleitung ist eine Katastrophe. Wer hätte es gedacht: Dieses Internet ist schuld. Ausnahmsweise. Das ist zu einfach. Es stimmt leider: Das Netz ermöglicht noch vor 10 Jahren unvorstellbare Überwachung. Spähsoftware lässt sich selbst von Laien schnell programmieren. Ein Laie kann auch mit einem Porsche rasen und ein Laie kann mit einer Waffe um sich ballern. Unternehmen könnten Kinder arbeiten lassen und die Regierung könnte foltern. Die Gesellschaft hat dafür Regeln eingefordert, die Geschwindigkeit beschränken, Waffenbesitz erschweren, Kinderarbeit und Folter unterbinden. Wir sind wieder gefragt. Und anstatt »dieses Internet« zum Sündenbock zu machen, benötigen wir sinnvolle Regeln, die der Exekutive, dem Innenministerium, den Geheimdiensten und den Unternehmen Grenzen setzt. Doch wir erlauben Herrn De Maiziere Standortdaten und Kommunikationsinformationen zu speichern und vertrauen ihm unsere biometrischen Daten an.

Als Ludwig der 14. im Paris des 17. Jahrhunderts die erste durchgehende Straßenbeleuchtung installieren ließ, traten die Bürger diese nachts kaputt, denn sie vermuteten in ihr ein Überwachungsinstrument des absolutistisch herrschenden »Sonnenkönigs«.

Institutionen wie netzpolitik.org (Artikel zu European Digital Rights), einfache Blogs wie dieser oder die Massenmedien sind zu wenig. Darauf zu vertrauen, dass wir zufällig etwas aufdecken wodurch eventuell genügend politischer Druck entsteht ist zu wenig. Es braucht eine unabhängige Behörde, die Überwachungsaktivitäten von Geheimdiensten, Innenministerium sowie Unternehmen einsehen kann und rechtliche Mittel zur Verfügung hat, diese zu unterbinden.

(Artikelfoto von Gage Skidmorge, CC, auf flickr)

Das sagen Werber über Werbung

by telmo32 (flickr)

Muss Werbung undurchschaubar sein? Nein, der Kunde soll ehrlich wissen, dass wir wollen, dass er unser Produkt kauft. Selbstverständlich ist das so, denn als Unternehmen ist das ja unsere Aufgabe. Erfolgreiche Werbemaßnahmen wecken Wünsche und Begehrlichkeiten. Darum geht es.

Prof. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler:
“Ginge es im Kapitalismus um das, was die Menschen wirklich brauchen, wäre er längst am Ende seiner Kräfte angekommen. Wir konsumieren, was wir nicht brauchen und Werbung wird für Produkte gemacht, die wir genuin überhaupt nicht brauchen, sondern im Nachhinein haben wir erst den Eindruck “Ohne das habe ich überhaupt nicht leben können”. Aber alle diese Wünsche werden Menschen, wenn man so will, “beigebracht” und die Werbung ist auch eine große Schule des Konsums. Ich weiß im Nachhinein erst, was mir immer schon zu meinem guten Leben gefehlt hat. Man kann auf Werbung prinzipiell deshalb nicht verzichten, weil man immer auf dem Monitor der Aufmerksamkeit präsent sein muss. Man darf als Kunde niemals vergessen “Die gibt es also, die gibt es immer noch und sie sind immer noch aktiv”, das zu vernachlässigen wäre gefährlich, aber in der Tat geht es eigentlich mehr um das “sich ständig melden, auf dem Aufmerksamkeitsmonitor und nicht so sehr um die Übermittlung einer neuen Produktbotschaft. Das Wesentliche ist tatsächlich: Der ganze Betrieb läuft.”

Archetypen
Die Helden der Menschheit und deren Kräfte, aus über Jahrhunderte gewachsener Mythen, sind tief in unserem historischen Bewusstsein und damit im Unterbewusstsein verankert – nach C.G. Jung, dem Schweizer Psychoanalytiker und Schüler Sigmund Freuds. Auf sogenannte »Archetypen« wie Helden, Schöpfer oder Liebhaber reagiere der Mensch unbewusst, laut Jung. Der Mensch spiegele sich in ihm.

Scholz and Friends, Hamburg
Es gehe nicht nur darum, die Marke sich dieses Archetyp bedienen zu lassen, sondern das gesamte Konstrukt, das hinter der Markte steht – Kommunikation, Produkte – müsse all diese Elemente bedienen können und das Wesen des Archetyps in sich tragen.

“Es geht irgendwie um Visualisierung. Wettkampf, Leistung, eine Bildsprache in der wir gut ausdrücken können, worum es geht. Wir “greifen an” aber eben nicht in der Dominanz, sondern in Leistung und im kompetativen Umfeld.”

Vincent Schmidlin, Marketingstratege, ehemals bei Scholz und Friends:
“Archetypen sind Urbilder, Sinnbilder und Vorbild für die Menschheit. Diese Archetypen haben wir Menschen im Laufe der Evulotion als Leitbilder, als Überlebensleitbilder entwickelt. Und die haben den riesen Vorteil, dass sie uns Entscheidungshilfe und Orientierung geben. Und deshalb greifen wir als Menschen immer wieder darauf zurück. Es gibt 12 archetypische Helden. Vom Kämpfer über den Liebenden, den Fürsorgenden, den Narren, etc. pp. Diese Charaktäre kennen wir aus Hollywood und aus Romanen. In der Kommunikation des Sportmittelherstellers Nike wird jeder den Kämpfer erkennen. In der Kommunikation von Luxusuhren, oder Premiumautos werden Sie sehr oft Züge des Herrschers erkennen. Menschen sind in der Lage, Archetypen intuitiv und sehr schnell zu erfassen und zu verstehen. Ohne kognitive Verarbeitung. Wer als Marke, sich archetypisch ausrichtet, wird relevanter und wenn es uns gelingt, die Marke so zum Helden zu machen, dann haben wir die Aufmerksamkeit, die freiwillige Aufmerksamkeit und die freiwillige Beteiligung der Menschen für unsere Marke gewonnen. Und das ist unser Auftrag.”

(Foto von Nutzer telmo32 auf flickr, Zitate aus der WDR-Doku “Lass dich verführen! Warum wir kaufen, was wir kaufen”)

Die Hetze im Netz muss bleiben damit sie verschwindet

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Unsere Bundeskanzlerin hat »Sorge, dass gerade das Internet dazu verleitet, so richtig mal alles rauszulassen, was […] in mir an negativen Gefühlen ist.« In dem Interview verurteilt sie den Ton im Netz, die Hetze und Fremdenfeindlichkeit und — damit hat sie recht. Doch damit fordert sie auch die Verstummung des Pöbels. Doch da irrt sie. Es ist gut, dass Zyniker, Rassisten und Homophobe ihr menschenfeindliches Gedankengut ungefiltert ins Netz tippen. Eine Verstummung zu fordern ist falsch — richtig ist, das Erheben der Toleranten, der Freidenkenden zu fordern und fördern. So wie Panorama Chefin Anja Reschke im Tagesthemen-Kommentar zu einer Art »Aufstand der Anständigen« aufrief. Unfassbar viele Menschen haben positiv reagiert und mitgemacht.

Diese öffentlichen Hassgärtner sollen als Indikator dienen. Vor der Netzanonymität konnten wir uns prima einreden, es seien Randphänomene. Vereinzelte, radikalisierte Grüppchen, die einen einsamen Kampf kämpften und mit dem Kern der Gesellschaft nichts zu tun hätten. Jetzt wissen wir es besser. Ich hoffe, diese Leute benehmen sich nie wieder. Posten weiterhin ihren ignoranten, herrschaftlichen, nationalistischen Unsinn. Damit wir wissen: Es gibt viel zu tun. Dass wir, jeder einzelne, die Aufgabe haben, zu argumentieren und eine Meinung zu haben. Dass neben shoppen gehen, Chai Tee trinken und Kinderwägen schieben auch noch unser Engagement nötig ist. Dass wir selbst Haltung zeigen und den Diskurs wagen. Und sei es selbst mit unseren Liebsten. Dann kommt mal mehr auf den Tisch, als Veggiewurst und Biotofu: Eine Meinung. In der Hoffnung, dass Sie es irgendwann einsehen. Oder, dass sie wenigstens nicht mehr werden. Ich hoffe die Netzhetze in Kommentaren, Blogs und Posts bleibt – weil sie uns andere herausfordert, lauter zu sein.

Hollande strebt einen Prototyp einer Europa-Regierung an

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments stimmen ab (von European Parliament, flickr, CC-NC-ND)

Endlich Nägel mit Köpfen machen. Monsieur Francois Hollande, der französische Präsident, strebt eine eine Vertiefung der Eurozone an. Die ständigen Krisengipfel müssten ein Ende haben. Als eine Art Prototyp oder großen nächsten Schritt fordert er demokratischere Entscheidungsprozesse, einen eigenen Haushalt und eine Wirtschaftsregierung für die 19 Euro-Mitgliedsstaaten. In einem Fernsehgespräch sagte Hollande, er habe es satt, von Barack Obama zu den Schwierigkeiten der Eurozone befragt zu werden. Er sagte „Ich würde lieber fragen, wie es um die Dollar-Zone steht“.

Konkretere Vorschläge werde der Präsident Frankreichs im „Einverständnis“ mit der Bundesregierung unterbreiten.

(Foto: “Die Mitglieder des Europäischen Parlaments stimmen ab” von European Parliament, flickr, CC-NC-ND)

Wie viele Flüchtlinge sind es eigentlich insgesamt?

63,9 Prozent aller Asylverfahren, die in Deutschland inhaltlich geprüft werden, gehen negativ für den Flüchtling aus – fast zwei drittel. Nach dem aktuellen Bericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gab es in diesem Jahr 179.037 Asylanträge. Davon wurden gerade einmal 41.166 positiv entschieden. Das sind 0,2 Prozent verglichen mit der Bevölkerung.

Würde jede der knapp 2.000 deutschen Städte Flüchtlinge aufnehmen, wären das genau 21 Flüchtlinge pro Stadt.

Außerdem gibt der Bericht Auskunft über die Entwicklung in den letzten Jahren. Dem Zufolge haben von 1953 bis 2015 durchschnittlich 67.213 pro Jahr einen Asylantrag gestellt. Das sind 0,08 Prozent im Vergleich zur Bevölkerung. Weniger als die Hälfte werden bewilligt. In den 90er Jahren hatte es eine Flüchtlingswelle gegeben, danach normalisierten sich die Zahlen.

Die Herkunftsländer aus denen die Flüchtlingsströme derzeit überdurchschnittlich sind, sind gerade die Balkangebiete, sowie Syrien und Albanien. Am Balkan werden immer wieder Minderheiten verfolgt. In Syrien und Albanien herrscht Bürgerkrieg. Europa kann locker jedem Schutz bieten, der in diesen Tagen wirklich Schutz sucht.

Bahn: Soziale Markwirtschaft reguliert die Staats-AG

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Die Deutsche Bahn hat ihre Halbjahresbilanz vorgelegt und konnte einen Gewinn von 391 Mio. Euro nach Steuern erzielen. Das entspricht 60,9% im verglichen mit dem ersten Halbjahr 2014. Die Konkurrenz durch Fernbusse, sowie die seit Mai beendeten Streiks kommen vorwiegend als Gründe dafür in Frage. Da sich Bahn und Gewerkschaft bereits auf einen Tarif einigten, sind die Lohnfragen der Angestellten bis auf Weiteres geklärt. Der Markt könnte sich nun positiv auf die Fahrpreise auswirken, da weiterhin Kunden aus Kostengründen Fernbusse nutzen.

Unternehmen haben insbesondere in Halbjahresbilanzen Gestaltungsspielraum. Ein Gewinnrückgang ließe sich künstlich wenigstens aufblasen um die Gewerkschaft öffentlich indirekt verantwortlich zu machen. Die Reisendenzahlen waren trotz Streiks im ersten Halbjahr mit 98,6% stabil, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2014.

Wer das Marketing ausgliedert verliert

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Werte sind die DNA des Unternehmens. Da bin ich mir sicher. Der Führungsstab, die Gründer schaffen diese DNA durch ihre Vorstellungen, ihre Verantwortung und ihre Ziele. Sie implantieren die DNA in jede Zelle des Unternehmens. Das Werkzeug dazu ist das Marketing. Anita Roddick, Steve Jobs — sie haben das persönlich in die Hand genommen. Diese DNA muss pädagogisch als kleinste Einheit erst nach innen, dann nach außen unterrichtet werden. Und alles, einfach alles, muss dem unterworfen werden. Wie die Buchhalter mit anderen Unternehmen oder Behörden umgehen. Wie sich Verkäufer benehmen. Wie Entwickler arbeiten. Wird das Unternehmen ein Schweizer Uhrwerk, eine Hippiekomune oder eine Bengalische Akkordfabrik sein? Vor allem, wie die Putzkraft bis zum Controller, jeder Mitarbeiter privat von seiner Arbeit berichtet. Jeder einzelne ist ein Meinungsmacher. Marketingabteilung? Oder gar externe Berater? Niemals. Wie sind die Produkte verpackt, mit welchen Materialien, in welchem Stil? Wie werden Mitarbeiter geführt und behandelt? Denkt das Unternehmen in Formularen, Belegen und Genehmigungen, oder ist Kreativität der Antrieb? Alles beeinflusst die Marke, das Image des Unternehmens, transportiert die Firmenphilosophie, die Werte zu denen da draußen. Doch es muss wahr sein. Jedes Glied des Unternehmens muss sich dieser DNA unterwerfen können. Selbstverwirklichung, Freiheit, Gestaltung, Altruismus, meinetwegen auch Selbsterhaltung und Macht, sie bestimmen den Kurs des Unternehmens. Am Ende braucht es jede einzelne Zelle, um die Segel zu setzen.

Labelit.cc gibt auf: Was sie hätten tun sollen

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Das Hamburger Start-Up kapituliert vor seinen eigenen Erwartungen. Mit labelit.cc sollte praktisch jedes Produkt, das jemand irgendwie in Fotos, Filmen, auf der Straße interessant findet, kaufbar werden. Die ganze Welt ein Shop und labelit.cc der Warenkorb. Ich finde die Idee so interessant, dass ich mir selbst mal ein paar Gedanken gemacht habe. Die Gründer scheiterten, laut ihrem Statement bei deutsche-startups.de, an dem sogenannten »Minimal Viable Product« (MVP). Also dem Produkt, das erstmal tut. In der Tat scheint mir das Gesamtkonzept extrem aufgebläht. Ich frage mich, warum die Gründer ihr Produkt nicht noch einmal reduzieren, jetzt, da sie es begriffen haben.

Meine Version würde »Cart« oder »SmartCart« heißen. »Labelit« beschreibt was die Technik kann. »Cart« beschreibt was die Hauptzielgruppe erwarten darf. Und genau das ist es, ein Einkaufskorb für einfach alles, überall. Richtig von den Gründern war, vorerst nur auf das Netz zu setzen. Schon ab da wird es zu kompliziert: Um die Kernidee haben die Gründer ein ganzes soziales Netzwerk gestrickt. Wirklich hübsch, im Stile von Pinterest. Kann man machen, minimal ist das sicher nicht. Im Netz muss das so funktionieren: An jedes Produkt in Bildern müssen von jedem Cart-User die Tags an die Produkte gehängt werden können. Videos würde ich bereits auslassen, im MVP. Jeder Cart-User kann sie in seinen Cart legen und irgendwann zur Kasse gehen. Punkt.

Das ist bereits Aufwand genug. Eine Browserextension für alle gängigen Browser, mindestens aber für Chrome und Firefox muss her. Im Kontextmenü für Bilder gibt es einen Menüpunkt »Label with Cart«. Keine aufwändige Bildersuche oder sonst was. Vielleicht kann man das Bild noch auf das Cart-Icon der Extension ziehen. Die Labels werden eingeblendet, wenn die Maus über ein gelabeltes Bild fährt. Dazu muss der Warenkorb auf der Cart-Website verwaltet werden können. Punkt. Das ist mehr als genug.

Ein grundlegendes Problem liegt im Geschäftsmodell. Wer liefert letztlich die Waren? Macht Cart auch noch den Handel? Niemals! Sind nur ausgewählte Produkte von Partnern labelbar? Wenn das Startup erst noch Partnerhändler, sprich Merchants, akquirieren muss, gehen weitere zehntausende Euro an Risikokapital in die Idee. Wo gibt es das größte Angebot? Ich würde einfach das Affiliateprogramm von Amazon nutzen und die Provision 1:1 an den Cart-User weitergeben. Amazon kann wahrscheinlich via API nahtlos bis zur Kasse in Cart integriert werden. Falls die Nutzerbasis groß genug wird, ist klar, dass Cart angenommen wird. Dann können eigene Merchants akquiriert und ein eigenes Programm aufgebaut werden.

Das ist eine Sache von zwei Monaten, wenn zwei bis drei erfahrene Entwickler zusammenarbeiten. Wenn Entwickler im Team fehlen, sollte man die Finger davon lassen. Aber so ist das immer beim Gründen und Investieren: Mach nur das, was du kannst.

Die 7 Arten erfolgreicher Artikeltitel

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Wer schreibt und gelesen werden will, der steht im Wettbewerb. Der Preis heißt Aufmerksamkeit. Doch Vorsicht, der Grad zwischen billig und stilvoll ist schmal. Niemand will billige Leser.

  1. Aktive Titel
    Menschen sind immer auf der Suche nach Problemlösungen. Wenn der Artikel das hergibt, ist es ein Leichtes, das im Titel zu kommunizieren. Das ist kurz, prägnant, interessant und weckt Neugierde. »So bringst du mehr Besucher auf deine Website« und »So trainieren sie ihre Bauchmuskeln richtig« sind gute aktive Titel, weil sie ihr Versprechen halten können. »So verlierst du 5kg an einem Tag« ist genauso durchschaubar wie »So bekommst du deinen Traumjob«. Das ist billig. Nur beim Boulevard geht »So findest du eine heiße Affäre«. Mit Sicherheit ruiniert das das Vertrauen der Leser.

  2. Konkret
    »10 Tipps zur Firmengründung« ist nicht schlecht, besser ist die Thematik weiter zu spezifizieren. »10 Tipps zur Produkteinführung« ist besser, denn in einem kleineren Themengebiet sind 10 Tipps mehr wert, als in einem großen.

  3. Geheimnisse
    »10 Geheimnisse von Gwyneth Paltrow« fängt sicher Blicke in der Timeline oder in Suchergebnissen. Leider ist das Geheimnis tot. Die letzte Omi hat ihr Waffelrezept bereits bei Youtube verraten. Solche Titel sind billig. Nur erlaubt bei echten Geheimnissen.

  4. Aufzählungen
    Menschen lieben Ordnung und deshalb lieben sie Zahlen. Deshalb lieben sie Listen. In Listen verpacken wir ein Thema in Happen. Divide et impera: Teile und herrsche! Deshalb lieben Menschen Listen wie diese hier.

  5. Suchmaschinen
    Ein bis zwei Keywords gehören in den Titel. »10 Wege in die Selbstständigkeit« ist gut, denn damit rankt der Artikel für das wichtigste Keyword »Selbstständigkeit«. Ein Oberbegriff kann vorangestellt werden: »Job: 10 Wege in die Selbstständigkeit«. Das ist gängig.

  6. Angst
    »Kampf gegen Einbrecher«, »Heute Jung, morgen arm: Wovon im Alter leben?«, »Wenn die Zeit des Abschieds fehlt« — Titel von TV-Dokumentationen. Wer Ängste schürt, zieht Leute runter. Doch Sex, Angst und Hass erwerben zuverlässig Aufmerksamkeit. Statt »10 Gründe, warum dein Startup scheitert« würde ich lieber »10 Gründe, warum dein Startup es schafft« aufzählen.

  7. Aufmerksamkeit durch Buzzwords
    Dringend, Alarm, Tot, Scheitern, Erfolg, Geld, Gratis, Krise — diese Wörter steigern die Klickraten auf den Titel. Angebracht, wenn wirklich jemand gestorben ist, wenn wirklich etwas gratis ist. Ansonsten nicht cool.

Im Gegensatz dazu holen ausdifferenzierte Artikel leider kaum neue Leser in den Blog. Doch ausführliche, differenzierte Artikel sind wichtig für die Qualität eines Blogs und freut die Stammleser. Ich würde sagen, mindestens ein 1:1 Verhältnis sollte hier bestehen. »Der Ruhrpott wird seine Startup-Kultur fördern müssen, dringend«. Modalverben vermeidet man hier nach Möglichkeit.

Hat dich das weitergebracht? Hast du weitere Fragen? Hast du Kritik? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

Käuferdynamik in Innenstädten: 3 Beobachtungen

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  1. Der Eismann-Effekt. Eine riesige Auswahl an verlockenden Eissorten an einem warmen Sommertag. Doch gähnende Leere vor dem Eisladen. Ein Passant geht hin, bestellt ein Eis. Wenn der Eismann jetzt schlau ist, wird er sich Zeit lassen. Denn solange jemand ansteht, zieht er wie ein Magnet andere Passanten an. Gruppenzwang oder einfaches Empfehlungsmarketing. »Wenn der dort einkauft, bin ich nicht der einzige Dumme«. Das gilt auch für Schaufenster. Wer den Eismann-Effekt im Onlineshop nutzen will, sollte zuletzt verkaufte Produkte darstellen. Natürlich nur, wenn bereits ein steter Fluss an Verkäufen existiert.

  2. Die 1000-und-eine-Nacht-Abschätzung. Wann wird der Markt für mein Produkt gesättigt sein? Gründer stellen sich diese Frage verständlicherweise und es ist ein Argument der neidischen Nörgler, die einem stetig die Gründung ausreden wollen. Diese Angst ist naiv. Diese Straßenkünstler in den Innenstädten, die zu zweit übereinander Sitzen, wobei sich einer dem Anschein nach nur dadurch in der Schwebe hält, dass er sich auf einen Stab stützt. Stunden lang. Nach kurzem Staunen ist der Trick durchschaut: Eine Stahlkonstruktion in den weiten Kleidern und unter einem riesigen Teppich hält die Akrobatikbettler in der Luft. Die Spendenbereitschaft ist groß, allerdings genau einmal. Der Markt ist jeder Passant, der touristisch unterwegs ist. Das ist ein riesiger Markt. Allerdings fällt jeder, der nur einmal gestaunt hat, für immer aus der Zielgruppe heraus und der Trick wird wahrscheinlich in Innenstädten von Wien bis Kiel gezeigt. In Essen, Freiburg, Konstanz, Stuttgart, Frankfurt und München konnte ich sie selbst beobachten. Demnach sollte man davon ausgehen, dass jeder diesen Trick in einem Jahr mindestens einmal gesehen hat, irgendwo. Dass also der Markt gesättigt ist. Dennoch versammeln sich nach drei Jahren noch immer Herden um die Taschenspieler. Fazit: Bis mit den Mitteln eines Startups der letzte potenzielle Kunde das Produkt kennt, benötigen die meisten bereits einen Ersatz.

  3. Der Ballon-Reflex. Die Leute sind ja so unfassbar kreativ. Ich glaub ich könnte drei Artikel mit Ideen für eine Shoperöffnung füllen. In Innenstädten kommen die Leute nur auf eine Idee: Luftballons. Wow und auch noch Musik. Wenn schon Luftballone, dann bitte richtig. Ich würde tausende Ballons mit Logo vom Kirchturm werfen. Interessant vor allem dann, wenn die Ballons mit einem Helium-Sauerstoffgemisch so befüllt sind, dass sie vielleicht gerade 20cm über den Köpfen der Passanten schweben und die Einkaufsstraßen überfluten. Versehen mit Wegbeschreibung und ausdesigntem Logo versteht sich. Vielleicht schafft es die Eröffnung so sogar in den Lokalteil. Außerdem darf die Eröffnungsfeier ruhig mal eine ganze Woche dauern. Als wenn ein Tag einen Impact hätte. Sie darf auch vor allem spendabel sein. Zuckerwatte, heißer Tee oder im Sommer selbstgemachtes Wassereis, Limonade — Hauptsache anders und interessant. Gleich und etabliert hat in der Werbung nichts verloren.

Besser beraten als verkauft: 10 Grundregeln

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Die Maxime für qualitative Kundengespräche wird in meinem Unternehmen aus folgenden 10 Leitsätzen gebildet. Hier die ausformulierte Fassung:

  1. Dienst leisten. Verkäufer sind Berater. Der Unterschied: Ein Verkäufer berät ausschließlich innerhalb der eigenen Produktpalette. Der redliche schließt ausschließlich unter strikten Nebenbedingungen ab: Den 5 Verkaufskriterien. Das Produkt muss erstens zum Kunden passen, er darf zweitens keine Unverträglichkeiten gegenüber Bestandteilen des Produktes haben, er wird drittens mit dem Kauf zufrieden sein, er will viertens das Produkt und kann es sich fünftens auch leisten. Diese Eigenschaften findet nur, wer Fragen stellt und beantwortet. Der Verkäufer findet mit dem Interessenten heraus, welches Produkt den meisten Wünschen entspricht. Passt es nicht, dann ist das eben so. Dann geht der Verkäufer höflich zum nächsten Interessenten über: Zeit ist noch immer Geld.

  2. Zeit nehmen. Der Verkäufer geht auf jeden geduldig ein und beantwortet jede Frage nach bestem Gewissen. Jede Frage ist eine Chance, die Vorzüge der Firma und der Produkte herauszustellen.

  3. Ausnahme Kaltakquise. Kaltakquise ist nur erlaubt, wenn unzweifelhaft ist, dass eine Person Interesse hat. Jemand steht mit fragendem Blick minutenlang vor Produkten. Während ein Interessent Broschüren oder Prospekte liest, wird er vom Verkäufer auf keinen Fall behelligt. Suggestivfragen sind verboten: »Welches Stück interessiert sie?« setzt Interessenten unter Druck. Das ist schäbig. Besser ist: Ehrlich und direkt Beratung anzubieten.

  4. Überblick behalten. Es braucht irgendeine Methodik, um den Überblick über die Interessenten zu behalten. Wer Anfangs nicht in Software investiert, der kann natürlich Spreadsheets nutzen. Mit Smartphone, Google Contacts und einem papiernen Notizbuch habe ich allerdings bessere Erfahrung gemacht. Als Cloudbasierte Lösung ist OnePageCRM gut, einfach, günstig und produktiv.

  5. Glaubhaft bleiben. Glauben Sie Ihrem Klempner, dass er sich für Ihren Geburtstag interessiert? Ich habe den Geburtstag des Kontaktes in den Kundendaten, falls wir kurz nach seinem Geburtstag sprechen, gratuliere ich. Guten Kunden schicke ich zu Weihnachten ein aufrichtiges Dankeschön. Dieses Jahr wird es ein echter Dresdner Christstollen. Und mir bestelle ich gleich einen mit.

  6. Witzig bleiben. Hier bedarf es hoffentlich keiner Erklärung! Scherze auf Kosten des Kunden sind nur selten angebracht.

  7. Redlichkeit beweisen. Geben Sie dem Kunden ein Produkt in die Hand. Lassen Sie es ihn ausgiebig testen. Ihr Produkt sollte keine Mängel haben, falls doch, bleiben Sie ehrlich. Verbessern Sie halt ihr Produkt.

  8. Stimmige Aussagen treffen. Kontroverse, differenzierte, kritische Gespräche führen wir intern. Ein Verkaufsgespräch allerdings verläuft geradlinig. Jeder Satz von Ihnen, der ein »aber«, »allerdings« oder »jedoch« enthält, sollte vielleicht verschwiegen werden.

  9. Auf den Punkt kommen. Wenn Sie die 5 Verkaufskriterien erkennen, fragen sie geschlossen, ob sie bestellen sollen. In dem Fall wird der Kunde die Entscheidungsstütze begrüßen und auch in Zukunft ein zufriedener Kunde sein.

  10. Mensch bleiben. Es gibt keine Verkäufer. Es gibt Menschen, die ein Produkt verkaufen.